Hygrophoraceae 2025

Verwendete Bestimmungsliteratur für Hygrocybe:
Gröger-Schlüssel, Boertmann (1995), Funga Nordica, FE6, Campo (2015)

Nr. 1: Hygrocybe calciphila Arnolds

Zur Bestimmung: Mit Gröger geschlüsselt, unkritisch.

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Funddaten: 03.08.2025; MTB 7735-4-3-2, 495 m; 48,21271 11,61281; D-By-München, Fröttmaninger Heide Süd; Schotterheide über spätwürmzeitlichen Schmelzwasserschottern; in der mageren Wiese bei Birke, gesellig (6 Fk);
Hut: 1 – 2 cm breit, konvex, reif am Scheitel abgeflacht oder schwach niedergedrückt, trocken und matt, orange mit etwas dunklerem, orangerotem Scheitel, jung gelblich fein faserschuppig bis feinst beflockt, bald verkahlend, jung ungestreift, reif am Rand schwach durchscheinend gestreift; Stiel: bis 4 x 0,3 (0,4) cm, basal schwach verjüngt, glatt, wachsig, orange, zur Basis hin gelb bis hellgelb; Lamellen: im Ansatz variabel, gerade angewachsen, mit Zahn oder bogig herablaufend, mäßig gedrängt (ca. 20 erreichen den Stiel), dicklich, bisw. gegabelt, gelb; Fleisch: siehe Schnittbild; Geruch: nicht signifikant; Mikromerkmale vom Exsikkat: Lamellenpräparat: in KOH und Kongo mit Nadelkristallen übersät; Lamellentrama: kurz septiert; Basidien: 4-sporig, lang und schlank, mit Schnallen; Sporen: ellipsoid, bisw. subzylindrisch mit ziemlich geraden Seitenwänden; Maße: 8,9 x 5,8 (7,9-10,4 x 5,2-6,5), Q=1,54 (1,41-1,70), 20 Sp. vom Abwurf gemessen;

Nr. 2: Hygrophorus lucorum Kalchbr.

Zur Bestimmung: Sieht sehr nach H. lucorum aus, da habe ich möglicherweise eine Lärche übersehen. Leider ohne Sporenabwurf, aber eigentlich unkritisch.

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Funddaten: 10.10.2025; MTB 8533-4-1-1, 1010 m; Koordinaten: 47,44691 11,25837; D-By-Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Gemeinde Mittenwald, Kranzberggebiet; Mischwald (Fichte, Kiefer) über Dolomitstein; in der Wiese bei Kiefer und Fichte (Lärche übersehen?); gesellig (ca. 15 Fk);
Hut: 2,8 – 4,5 cm breit, schwach schleimig und klebrig, gelb, Hutrand jung durch ein feines Häutchen mit dem Stiel verbunden; Stiel: bis 8,5 x 0,8 cm, basal gleichdick, im oberen Drittel trocken, darunter schwach klebrig, cremeweiß, die unteren 2 Drittel bald blass gelb verfärbend; Lamellen: entfernt, gerade angewachsen oder schwach herablaufend, cremegelb; Fleisch: siehe Schnittbild; Geruch: nicht signifikant;